Entspannungstricks: 5 Schritte, um in nur 10’ zu entspannen
Stress, Hektik und ständige Ablenkungen beherrschen oft unseren Alltag und lassen uns vergessen, dass wir unseren Körper und Geist mit wenigen Schritten ganz gezielt entspannen können. Die gute Nachricht ist, dass schon 10 Minuten reichen, um sich innerlich ruhiger zu fühlen. In diesem Artikel zeige ich Dir 5 Schlüsselkomponenten, wie Du innerhalb von Minuten zu einem ruhigeren, entspannteren Selbst findest. Bereit, den Stress hinter dir zu lassen? Lass uns gleich eintauchen!
1. Sich für ein bewusstes Time-Out entscheiden
Der erste Schritt auf dem Weg zur Entspannung ist die bewusste Entscheidung, sich selbst die Erlaubnis für eine Auszeit zu geben. Nimm Dir bewusst ein paar Minuten Zeit, um Dich zu entspannen und achtedarauf, dass Du Dir diese Zeit auch wirklich gönnst. Es ist keine Zeitverschwendung, sondern eine Investition in Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden.
2. Wohfühlort
Der Ort, an dem Du Dich entspannst, spielt eine entscheidende Rolle. Finde einen Ort, an dem Du Dich wohl und sicher fühlst. Dies kann Dein gemütliches Wohnzimmer, ein ruhiger Park oder sogar ein Meetingraumsein. Stelle sicher, dass dieser Ort frei von Ablenkungen ist, damit Du Dich voll und ganz auf Dich und Deinen Körper konzentrieren kannst..
3. Körperposition
Die Wahl der richtigen Körperposition ist ein weiterer wichtiger Schritt. Lege Dich auf den Rücken und wenn möglich unterlege Dein Becken mit einem Kissen oder einer zusammengefalteten Decke, so dass das Becken leicht erhöht ist. Die Beine kannst Du an einer Wand positionieren oder gebeugt aufstellen. Da in dieser sanften Umkehrhaltung das Blut mit mehr Druck Richtung Herz und Kopf fliesst, sorgt der Barorezeptor-Reflex dafür, dass der Parasympathikus (der Teil des Nervensystems, welcher für Erholung und Entspannung zuständig ist) über den Vagusnerv aktiviert wird. So wird Dein Puls ruhiger werden und Dein Körper runterfahren.
4. Atmung
Die Atmung spielt eine entscheidende Rolle bei der Entspannung. Atme durch die Nase in den Bauch ein, sodass Dein Bauch sich sanft ausdehnt. Lasse dann Deine Ausatmung ganz entspannt länger werden als Deine Einatmung. Die Ausatmung sollte mit der Zeit etwa doppelt so lange sein wie die Einatmung. Diese Art der Atmung aktiviert ebenfalls das parasympathische Nervensystem, das eben für Entspannung und Ruhe verantwortlich ist.
5. Selbst-Massage
Eine Massage ist eine wunderbare Möglichkeit, um den Körper zu entspannen. Du kannst dies entweder selbst tun oder einen Massageball verwenden, um Verspannungen zu lösen. Die Massage erhöht die Durchblutung, lockert Muskeln und trägt dazu bei, Stresshormone abzubauen. Die Berührung stimuliert die Freisetzung von Endorphinen, Serotonin und Oxytocin - Wohlfühlhormone, die Stress reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden steigern.
Wenn Du diese fünf Komponenten in Deine Entspannungspraxis integrierst, wirst Du feststellen, wie sich DeinKörper allmählich entspannt und Dein Geist zur Ruhe kommt. Die regelmässige Anwendung dieser Techniken kann nicht nur dazu beitragen, Stress abzubauen, sondern auch Dein allgemeines Wohlbefinden steigern.
Denke daran, dass Entspannung eine Fähigkeit ist, die entwickelt werden kann. Je häufiger Du diese Schritte in Deinen Alltag einbaust, desto effektiver wirst Du darin, Deinen Körper und Geist zu entspannen und innere Ruhe zu finden. Gönne Dir diese Zeit der Selbstfürsorge. Je ausgeglichener Dein Nervensystem ist, desto leistungsfähiger und gelassener bist Du im Alltag, Beruf und mit Deiner Familie.
Wenn Du regelmässig über die Atmung entspannen möchtest, schau Dir meine Angebote zum Thema Atmung an und mach mit beim Breathclub!
Herzlich
Martina